Hubertuskapelle Höffen

Hubertus Kapelle / Heiligenhäuschen in Höffen am 28. September 2015.Hubertus Kapelle / Heiligenhäuschen in Höffen am 28. September 2015.

Die kleine Hubertuskapelle / Heiligenhäuschen ist zu Ehren des Schutzpatrons der Jäger 1952 von der Familie Münks aus Köln errichtet worden, die bereits in den 1930er Jahren eine Jagdhütte in Höffen besaßen. (1)

Bis zum Ende der achtziger Jahre wurden am Hubertustag (3. November) hier Andachten abgehalten und die Jagd verblasen. Auch der Brauch, für die verstorbenen Jäger eine Gedenktafel in der Kapelle aufzuhängen, wartet auf eine Neubelebung. Neben der Kapelle sehen wir hinter dem Zaun eine kleine Glocke auf einem Holzgerüst. Das Gelände, auf dem Kapelle und Glocke stehen wurde im Jahr 2004 von Udo Gerresheim, heute Köln-Weiden, an die Familie Funke verkauft (2). Sie wird im Frühjahr 2015 von der Familie Funke neu gestrichen. Marion Funke ist als Malerin bekannt (3)

Die Hubertuskapelle steht etwas versteckt in der Straße „Am Rothfeld“. Vom Parkplatz der Gaststätte „Auf dem Berge“ aus erreichen wir sie, wenn wir die kleine Treppe mit grünem Geländer hinunter zu Kreisstraße K34 gehen, diese überqueren und geradeaus auf dem Rundwanderweg A1 Richtung Tal gehen. Nach wenigen Schritten sehen wir rechts zwischen großen Bäumen die Kapelle und noch versteckter die kleine Glocke.

Kruzifix an der Hubertus Kapelle in Lohmar - Höffen am 28. September 2015.Kruzifix an der Hubertus Kapelle in Lohmar – Höffen am 28. September 2015.

Wappen an der Hubertus Kapelle in Lohmar - Höffen am 28. September 2015.Wappen an der Hubertus Kapelle in Lohmar – Höffen am 28. September 2015.

Der heilige Hubertus in der Hubertuskapelle in Lohmar - Höffen am 28. September 2015.Der heilige Hubertus in der Hubertuskapelle in Lohmar – Höffen am 28. September 2015.
Rechts und links sind die Gedenktafeln für die verstorbenen Jäger erkennbar.

Kleiner Glockenturm neben der Hubertuskapelle in HöffenKleiner Glockenturm neben der Hubertuskapelle in Höffen am 5. November 2015.

Quellen:

  1. Gerd Streichardt: Wenn Steine reden – Wegekreuze in Lohmar Seite 135, ratio-books, Franz König, Lohmar, ISBN 978-3-939829-23-2.
  2. Markus Kirchbaum, mündliche Überlieferung, http://hoeffen.de
  3. Marion Funke, mündliche Überlieferung, http://marion-funke.de

Der 4,5 Kilometer kurze Rundwanderweg A1 des Sauerländischen Gebirgsvereins, Region Bergisches Land ab Parkplatz des Gasthofes „Auf dem Berge“ in Höffen führt an dieser Huibertuskapelle vorbei.

Bilder von Höffen sammle ich in meinem Flickr – Album Höffen.

Headerbild: Glocke auf einem Dach gesehen in Höffen. Der gute alte Brauch der Mittags-, Wetter- und Feuerglocke wird hier noch gepflegt.

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